Es geht hier nicht um Indianer (fast)

Im Gegensatz zur tatsächlichen Verwendung des Tomahawk ist das Bild hier tatsächlich gemeinfrei

Da fällt mir doch glatt der Jesus vom Kreuz: Eine Mitstipendiatin, die lieber unbekannt bleiben sollte, sammelt Schäuble-style meine Aussagen, um damit bewaffnet im Internet nach mir zu recherchieren. Dem ist natürlich erstmal  nichts entgegenzusetzen, der Mensch ist ein soziales Tier, das Wasser ist nass, Til Schweiger ist eine Arsch-Klaviatur, wir wissen Bescheid.

Nur: Jetzt ist der Schritt zur Vorratsdatenspeicherung auch nicht mehr weit. Während ich mich in jeglicher Gesellschaft über alle möglichen Themen auslasse und – sehr gerne, sehr oft, sehr intesiv – auskotze, hört meine Mitstipendiatin sehr genau hin, zieht Schlussfolgerungen aus meinen Aussagen und konfrontiert mich sodann mit ihnen.

Nun, die Dame – wie die Online-Vorratsdatenspeicherung – zu verbieten, wäre sicherlich eine ziemlich harsche Maßnahme. Denn es gibt einen entscheidenden Unterschied: Sie tut das, weil sie nicht anders kann – die Vorratsdatenspeicherung in der Online-Welt geschieht jedoch auf Verdacht. Und genau da liegt der Tomahawk begraben, gleich neben dem Tohuwabohu. (Ach ja, das hat jetzt hiermit rein gar nichts zu tun, aber: Gebt den Indianern ihr Land zurück!)

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